Gelungene Reaktion nach der Natipause

Nach den zuletzt vier bitteren Niederlagen kam dem UHC Herisau ein freies Wochenende gerade recht. Gegen die Vipers InnerSchwyz wollte man beweisen, dass man unter dem eigenen Wert geschlagen wurde und wieder ein positives Resultat erzielen.

Matchbericht

Der Start gelang dem Heimteam optimal. Nach knapp zwei Minuten eröffnete Waldvogel mit einem Direktschuss nach einem magistralen Pass von Chläus Meier das Score. Die Herisauer waren die bessere Mannschaft, liessen den Ball laufen und hatten in der Defensive meist die Kontrolle. Der Ausgleich in der 12. Minute brachte die Gastgeber ebenfalls nicht aus dem Konzept. Stern verwertete einen Abpraller von der Bande nach einem Schuss von Moser zur erneuten Führung. Diese blieb bis zum Ende des ersten Drittels bestehen.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Appenzeller die bessere Mannschaft. Man liess den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren und konnte die Innerschweizer mal für mal richtiggehend in der eigenen Platzhälfte festnageln. In der 23. Minute Schoss erneut Moser auf das Tor der Vipers und auch dieses mal verwertete Stern, nachdem der Schuss vor dem Tor abgeblockt wurde. Nun lief das Spiel für den UHC Herisau. Man kreierte sich Chancen und wusste diese auch zu nutzen. Rüesch in der 26. Minute, wiederum nach einer Vorlage von Moser, Chläus Meier in der 31. Minute im Powerplay sowie in der 33. Minute nach Vorlage von Schöb erhöhten die Führung auf 6:1. in der Minute 38 verwertete wieder Chläus Meier einen Penalty souverän zum 7:1. Die Hoffnung für die Gäste keimte kurz vor dem Ende des Mitteldrittels auf, als ihnen der zweite Treffer gelang.

Der letzte Abschnitt entwickelte sich dann aber nicht nach dem Geschmack des Heimteams. Auf das 7:3 folgte zwar noch Waldvogels zweiter persönlicher Treffer zum 8:3, danach kam der UHC Herisau aber immer mehr unter Druck. Die Vipers wurden stärker und kamen bis in die 60. Minute auf 8:7 heran. Michael Hess gelang dann aber 15 Sekunden vor Schluss nach einem Auswurf von Nüssli der erlösende Siegestreffer ins leere Tor.

Der UHC Hersisau gewann schlussendlich verdient. Über die gesamte Spieldauer war man die bessere Mannschaft. Das die Partie zum Schluss noch unnötig spannend wurde, lag einerseits an den stärker werdenden Gästen, zum grossen Teil aber auch am Unvermögen der Herisauer, die in einigen Situationen unkonzentriert waren und zu sorglos mit dem Ballbesitz umgingen.

Spieltelegramm

UHC Herisau - Vipers InnerSchwyz 9:7 (2:1, 5:1, 2:5)
Sportzentrum, Herisau. 80 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer

Tore: 2. Waldvogel (C. Meier) 1:0. 12. 1:1. 18. Stern (Moser) 2:1. 23. Stern (Moser) 3:1. 26. Rüesch (Moser) 4:1. 31. C. Meier (Di Lena) 5:1. 33. C. Meier (Schöb) 6:1. 38. C. Meier 7:1. 40. 7:2. 43. 7:3. 48. Waldvogel (C. Meier) 8:3. 53. 8:4. 55. 8:5. 56. 8:6. 60. 8:7. 60. M. Hess (Nüssli) 9:7.


Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Herisau. 2mal 2 Minuten gegen Vipers InnerSchwyz.

Aufstellung

UHC Herisau: Pascal Hug, Daniel Moser, Corsin Luzio, Michael Hess, Samuel Meier, Niklaus Meier, Silvan Stern, Leonardo Venturini, Michel Schöb, Lukas Waldvogel, Lucas Rüesch, Jonathan Wyss, Michel Di Lena, Steven Furrer, Urban Nüssli (T), Jonas Wetter, Raphael Nüesch, Tobias Hess, Adrian Knecht (C), Dominik Käser.