UHC Herisau U21 vs. Pfannenstiel Egg U21

Wir schreiben den 19. Oktober 2014!
Ein wunderbarer Tag für die erst kürzlich aufgestiegene, junge U21 Mannschaft aus Herisau.
Dass dieser Tag so enden würde, hätte sich sicherlich niemand vorstellen können.

Matchbericht

Als ich aufstand, fragte ich mich: "was wollen wir heute eigentlich?" Nachdem das halbe Team die zwei letzten Wochen an der Olma war, dies wahrscheinlich nicht wegen dem „Säulirennen“, standen unsere physischen Chancen eher schlecht. Item.

Trotz einem Anflug von Kopfschmerz war die Stimmung beim Bandenaufstellen und in der Garderobe gut. Nein, gut ist eine Cremeschnitte. Die Stimmung war FANTASTISCH.

Einlaufen: Nun ja, tauschen wir das L mit dem F und nennen es einfach EinFaulen. MISERABEL!

Nächster Programmpunkt: Einschiessen.
Ich kann mit gutem Gewissen sagen: “Ich habe noch selten ETWAS SO ERBÄRMLICHES GESEHEN! So wollen wir uns fürs Spiel bereitmachen?"
Auf gut Deutsch: "Vergiss de Fisch!" Nochmals: Item.

Anpfiff!
Und da war es, ich weiss nicht was es war, einfach unbeschreiblich!
Als ob Harry Potter persönlich auf der Bühne stehen würde und uns sowie unseren Gegner verzaubert hätte. Jeder einzelne war Bereit und Fit wie noch selten. Pfannenstiel konnte uns die ersten 10 Minuten die Stirn bieten. Sie hatten 2-3 gute Schüsse, welche aber unser durchwegs starker Torhüter parieren konnte.
12:49! Der Befreiungsschlag! 1:0!
Das Spektakel begann!
Säulirennen - Vergessen!
Einlaufen - Vergessen!
Einschiessen - Vergessen!
15:14 - 2:0
17:29 - 3:0
19:37 - 4:0
Pause. (Der Befreiungsschlag für Pfannenstiel)

2. Drittel:
Wir brauchten wieder 10min für den ersten Treffer. 5:0.
Das Zusammenspiel funktionierte, Herisau brachte Schüsse aufs Tor, Pfannenstiel eher daneben.
Den Druck nach vorne konnten wir stets bewahren. Ballverluste konnten wir meist in Ballgewinne umwandeln.
Ehrlich gesagt: Pfannenstiel Egg machte keinen "Zabbel"!
Es folgten unbekümmert weitere Tore und unser Gegner fiel immer weiter in ein depressives Loch.
Pausenstand: 7:0.

3. Drittel:
Mir begann der Ligakonkurrent allmählich Leid zu tun.
Ein Feuerwerk, wie es die Fussball-Hooligans abzulassen pflegen, nur ungefährlich, Legal und mit Toren statt Pyros!
40:24 - 8:0
43:07 - 9:0
44:06 - 10:0
44:39 - 11:0
Ein Tor nach dem anderem, eines schöner (oder weniger schön) wie das andere. Pfannenstiel hatte den Match schon lange abgeschlossen und verzichtete grosszügig auf eine Resultatkosmetik, blieben aber immer Fair und ohne aggressive Aktionen.
Man könnte denken, wir hätten gegen Ende des Spiels nachgelassen, dem war aber nicht so, im Gegenteil! Wir spielten noch besser zusammen, vermieden Einzelaktionen und blieben Ruhig.

"EINER GEHT NOCH, EINER GEHT NOCH REIN!!!" Das sang zwar kein Fan (Geisterspiel ;)), aber es war unsere Hymne!
51:13 - 12:00
53:47 - 13:00
54:42 - 14:00
Schlusspfiff!
Die Tragödie für Pfannenstiel endete!

Eine souveräne Leistung unserer Jungs. Unbezwungener Goali! SHUTOUT!

Bericht: Lukas Zogg