A-Juniorinnen gewinnen Bronze!

Nach zwei Finalniederlagen und einem dritten Platz, wollte es auch bei der vierten Finalrundenteilnahme hintereinander nicht mit dem Titel klappen. Die A-Juniorinnen holen sich in Richterswil nach einem durchzogenen ersten Tag und einem starken Auftritt am zweiten Tag den dritten Platz.

Matchbericht

Die Weichen wurden bereits im ersten Gruppenspiel gestellt. Dort trafen die Juniorinnen auf das Team Aarau. Sie merkten schnell, dass der Gegner technisch und läuferisch stärker ist, als jede Mannschaft aus der Meisterschaftsgruppe, welche man souverän als Gruppensieger beendete. Zur Pause lag der UHC Herisau mit 1:3 hinten und auch nach der Pause vermochte er nicht zu reagieren, die Partie endete schliesslich mit 3:7. Die Juniorinnen liessen vor allem die Entschlossenheit in den Zweikämpfen und den Abschlüssen vermissen.

In Spiel zwei gegen die Red Ants aus Winterthur musste also ein Sieg her um die Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. Schnell fand man zum gewohnten Spiel, führte 3:0 und die Partie schien entschieden. Als die Zürcherinnen aber nochmals auf 2:3 verkürzten, schien die Sache aber nochmals spannend zu werden. Dank dem 4:2, welches erst kurz Verschluss von den Winterthurerinnen auf 4:3 korrigiert werden konnten, und einer stark Aufspielenden Torhüterin Müller, schaukelte man die Partie über die Zeit. Dank einem äusserst knappen 2:1 Sieg von Aarau über Winterthur zitterte man sich dann doch noch in die Halbfinals

Dort wartete das Heimteam aus Richterswil. Die Herisauerinnen wussten was Sie erwartete. So fegte die Heimmannschaft die Flames und die Gators, die zweit und dritt Platzierten der Herisauer Meisterschaftsgruppe, gleich mit 12:0 und 10:0 aus der Halle. Entsprechend defensiv und konterfokussiert waren die taktischen Vorgaben der Trainer. Die Juniorinnen verstanden es diese beinahe in Perfektion umzusetzen. Sie schafften es mit eiserner Disziplin beinahe jeden Schuss zu blocken und zeigten ihr Kämpferherz, welches Tags zuvor noch zu fest in ihnen schlummerte. So ging der UHC Herisau nicht unverdient mit 2:1 in die Pause. Nach der Pause versuchte man am Konzept festzuhalten. Herisau zahlte aber je länger je mehr Tribut für ihr schmales Kader und Richterswil konnte dank ihrer individuellen Klasse die Führung wieder in die Hand nehmen. Nach dem die Herisauerinnen ein Pfostenschuss zu beklagen hatten und praktisch im Gegenzug das 4:2 eingeschenkt bekamen, war das Momentum klar auf Seiten der Richterswilerinnen. So endete das Spiel 5:2 für die Einheimischen. Die kämpferische Leistung unserer A-Juniorinnen verdient aber den grössten Respekt.

Enttäuscht über die verpasste Finalqualifikation aber gewillt den dritten Platz zu holen stieg man in den kleinen Final gegen die Jona-Uznach Flames, welche man bereits aus der Meisterschaft kannte. Dort konnte man nahtlos an die Leistung des Halbfinals anknüpfen. So stand es schnell 6:0 für die Appenzellerinnen. Nach der Pause schalteten sie einen Gang runter und beendeten die Saison mit einem 8:2 Sieg und der Bronzemedaille an den Schweizermeisterschaften.

Klar, das Ziel Schweizermeistertitel wurde verpasst. Wer aber eine solch gute Leistung bringt wie die A-Juniorinnen am Sonntag im Halbfinal und in der ersten Hälfte des kleinen Finals, muss neidlos eingestehen, dass der Gegner am vergangenen Wochenende einfach besser war. An dieser Stelle Gratulation an die Greenlights aus Richterswil. Der Knackpunkt am Ende war neben der schmalen Kaderbreite sicherlich das erste Spiel gegen das Team Aarau, wo mehr möglich gewesen wäre, und die Tatsache, dass die zwei Teams, welche die Herisauerinnen am meisten forderten, in der anderem Meisterschaftsgruppe waren. So war es schwierig am Tag X 10% mehr abzurufen als in der gesamten Meisterschaft.

Die Juniorinnen dürfen zufrieden sein mit dem gezeigten und der UHC Herisau darf stolz sein eine Mannschaft zu haben, welche den Club Jahr für Jahr ehrenvoll an der Endrunde vertritt.

Aufstellung

Die Bronzegewinnerinnen von Herisau:
Nathalie Müller, Chantal Müller, Tamara Zogg, Elin Keller, 
Michelle Pema, Fabienne Sandmeier, Lea Bischofberger

Trainer: Jonas Wetter, Michael Hess