Grippe und Leader bremst uns aus

Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit, das Spitzenspiel gegen den Leader stand an. Mit einem Sieg würde man UBN die erste Niederlage der bisherigen Meisterschaft zuführen. Als am Sonntagmorgen sich einige Spieler krankheitshalber abgemeldet haben mussten wir improvisieren. In Nürensdorf angekommen mit einem Elfmannkader war die Aufgabe ein bisschen schwieriger geworden, schien jedoch nicht unmöglich.

Lukas Stucki

Matchbericht

Das Heimteam startete druckvoll jedoch hielten wir Anfangs wacker dagegen. Uns war es sogar möglich eigene Chancen zu kreieren jedoch blieben unsere Abschlüsse meistens bei den Zürchern hängen. Wir liefen immer öfters in dumme Konter, wobei UBN zweimal an unser Gehäuse traf. Und nach einer schönen Ballstafette tauchten wir auf einmal alleine vor dem Zürcher Tor auf, scheiterten jedoch meist.
Dass unser Stockmaterial kein Schrott ist darf man auch noch erwähnen, so viele Stockschläge wie es von den Zürchern einstecken musste! Dass es jedoch auch über die Hüfte gehen kann mussten wir an eigenem Leib erfahren. So spielten wir wegen hohen Stocks für den Rest des Drittels und darüber hinaus in Unterzahl. Wir standen gut und mussten erst Sekunden nach dem Pausenhorn ein Tor einstecken, dass jedoch zurecht aberkannt wurde.

Das erste Drittel hat uns also gezeigt, dass gegen diesen Gegner bei defensiv guter Arbeit ein Punktgewinn drin liegen würde. Die Strafe dauerte noch etwas mehr als eine Minute. Es dauerte jedoch nicht lange bis der Ball in unser Tor kullerte und noch in der selben Spielminute gingen wir zu wenig konsequent auf den Ballführenden und sofort stand es 2:0 für die Zürcher. Die Druckphase flachte ein wenig ab wir konnten uns ein wenig fangen. Es dauerte jedoch nicht lange bis zum nächsten Zürcher Doppelschlag. Die solide Abwehrarbeit es ersten Drittels war auf einmal verloren gegangen. Nach einem gekonnten Solo durften wir aber ebenfalls das erste Mal jubeln. Und kurz darauf in Powerplay ein zweites Mal. Unsere Euphorie wurde dann aber jäh durch das 5:2 gebremst. Es folgten einige wüste Attacken auf unseren Torhüter, welche allesamt nicht geahndet wurden. Und ein etwa fünfminütiger Unterbruch war die Folge in dem er gepflegt wurde, denn auch unser Ersatztorhüter war krankheitsbedingt abwesend. Zu unserem Glück konnte es für ihn dann aber weitergehen. Nach diesem Unterbruch konnten wir mit den Zürchern dann mithalten. Kurz vor Drittelsende bot sich eine längst fällige Überzahlmöglichkeit zu unseren Gunsten. Mit welcher wir dann auch ins letzte Drittel starten durften.

Die anfängliche Kompaktheit war im Mitteldrittel teilweise verloren gegangen und musste umso mehr im dritten Spielabschnitt wiederhergestellt werden. In der noch andauernden Überzahlsituation konnten wir nichts Zählbares erzielen und somit bestand der Dreitoreabstand noch immer. Wir waren auch im letzten Drittel bemüht endlich ein Tor zu erzielen scheiterten jedoch wieso oft im Abschluss. Anders das Heimteam, dass fast jeden Schuss aufs Tor brachte meist aber am Gehäuse oder unserem Torhüter scheiterte. Und jene Konter die sie hatten erbarmungslos ausnutzen konnte. In den letzten Minuten brachen wir noch zusammen und mussten mit ansehen wie die Zürcher in der letzten Minute die Treffer acht und neun bejubelten.

Man merkte also klar, dass jeder abwesende Spieler einer zu viel gewesen ist auch wenn man anfänglich mithalten konnte. Es folgt nun die Skiferienpause in der wir hoffen, dass die Kranken wieder genesen und sich niemand verletzt. Damit wir für ein weiteres Top-Spiel gegen Laupen aus dem Vollen schöpfen können.

Spieltelegramm

Bassersdorf - Nürensdorf - UHC Herisau 9:2 (0:0, 5:2, 4:0)
Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf. 65 Zuschauer. SR Guetg/Kobelt.

Tore: 21. Homberger (Scheitlin) 1:0. 21. Schweizer (Homberger) 2:0. 25. Mächler 3:0. 25. Althaus (Mächler) 4:0. 29. Proietto 4:1. 31. Zogg (Proietto) 4:2. 33. Althaus (Scheitlin) 5:2. 46. Scheitlin 6:2. 56. Schweizer (Homberger) 7:2. 59. Scheitlin (Voigt) 8:2. 59. Schweizer (Gökcay) 9:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bassersdorf - Nürensdorf. 1mal 2 Minuten gegen UHC Herisau.