Der UHC Herisau stand vor dem Heimspiel am Sonntagabend unter erheblichem Druck. Die Rückrunde der regulären Saison hatte vor einer Woche begonnen, und aus den ersten zwölf Partien holten die Appenzeller lediglich zehn magere Punkte. Jeder Zähler ist nun entscheidend, um vom elften Tabellenrang noch in Richtung Playoffs vorzurücken. Gegner im heimischen Sportzentrum war Züri Süd, das den letzten Platz unmittelbar hinter Herisau belegte. Entsprechend wichtig war das Duell, um den Abstand nach hinten zu vergrössern und im Kampf um die Playoffplätze Boden gutzumachen.
Der Start verlief für Herisau jedoch alles andere als ideal. Obwohl das Heimteam bereits in den Anfangsminuten gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte, musste der Torhüter in der dritten Minute erstmals hinter sich greifen. Die Antwort folgte jedoch schnell: Nico Sutter traf in der fünften Minute zum Ausgleich. Das Spiel war geprägt von schnellen Gegenangriffen und häufigen Ballgewinnen auf beiden Seiten. Während Herisau durch strukturiertes Aufbauspiel zu guten Chancen kam, führten einige Unkonzentriertheiten dazu, dass die Zürcher immer wieder gefährlich wurden. Nach einem unglücklichen Zweikampf erhielt Züri Süd in der neunten Minute ein Powerplay und nutzte dieses mit einem präzisen Querpass und Abschluss zur erneuten Führung. Nur eine Minute später erhöhten die Gäste auf 3:1 und setzten damit den Pausenstand.
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