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Noch fehlt die letzte Konsequenz beim UHC Herisau

Am vergangenen Wochenende verliert der UHC Herisau beide Spiele der Doppelrunde. Während die Appenzeller auswärts gegen Unihockey Limmattal mit 5:6 nach Verlängerung verlieren, unterliegen sie am Sonntag im heimischen Sportzentrum gegen den UHC Pfannenstiel Egg mit 4:5.
Die 1. Mannschaft war nach der Schlusssirene am Sonntag verständlicherweise bedient. Vierte Niederlage im vierten Meisterschaftsspiel. Obschon am Samstag der erste Punkt der Saison rausschaute, so entsprich das natürlich nicht den Ansprüchen des letztjährigen Playoff-Halbfinalteilnehmers. Noch fehlt es an der letzten Konsequenz, sei es in den Abschlüssen, im Zweikampfverhalten oder der Angriffsauslösung. Noch fehlt die letzte Konsequenz beim UHC Herisau weiterlesen

Vermeidbare Niederlage gegen Zürisee Unihockey

Der UHC Herisau kassiert auch im zweiten Saisonspiel eine Niederlage. Gegen Zürisee Unihockey verlieren die Appenzeller mit 4:5 und bleiben damit nach zwei Spieltagen noch punktelos.

Das Spiel am vergangenen Samstag in Zumikon begann zäh und mühselig für den UHC Herisau. Man fand weder den Weg in die Zweikämpfe noch den Zugriff aufs Spiel. Sinnbildlich für den lethargischen Auftritt im ersten Drittel waren die zwei Gegentore in den ersten fünf Minuten, welche beide nach einer mangelhaften Zuteilung bei Freistössen der Zürcher fielen. In der Offensive wollte den Herisauern im ersten Spielabschnitt ebenfalls nicht viel gelingen und so war das Drittelresultat von 0:2 die logische und verdiente Konsequenz.
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System nach 30 Minuten abgestürzt (Bericht Appenzeller Zeitung)

Vom 5:1 zum 5:7 gegen Bülach: Der UHC Herisau wählt zum 1.-Liga-Saisonstart einen speziellen Weg.
Bericht: Lukas Pfiffner

Es liegt in der Charakteristik des Unihockeyspiels: Ein 5:1 ist nicht nichts, aber auch nicht alles. Vier Tore betrug der Vorsprung des UHC Herisau am Samstagabend gegen Bülach. Die Art, wie sich die Gastgeber im Sportzentrum diesen zur Saisoneröffnung aus der Hand nehmen liessen und die zweite Spielhälfte 0:6 verloren, ist als kollektiver Systemabsturz nach beinahe einwandfreiem Auftakt zu bezeichnen.
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Saisonstart und Kadermutationen

Saisonstart im Cup

Für die erste Mannschaft beginnt mit dem Cupspiel am nächsten Mittwoch, 08. September 2021 gegen UHT Hot Shots Bronschhofen (20:00 Uhr, Münchwilen TG) die neue Saison. Im Hinblick auf die neue Spielzeit hat sich im Kader nur wenig verändert.

Ein Urgestein tritt ab

Mit Silvan Stern verlässt ein Spieler die 1. Mannschaft, welcher in den letzten 13 Saisons ein unverzichtbarer Wert im Fanionteam des UHC Herisau war. Mit seinem Einsatzwille, seiner Leidenschaft und seinem Herzblut gehörte der 33-jährige in den vergangenen Jahren zu den Vorzeigespielern und gleichzeitig zu den unbestrittenen Leadern. Stern spielt ab der kommenden Spielzeit in der 3. Mannschaft des UHC Herisau.
Ebenfalls nicht mehr im Kader der 1. Mannschaft fungieren Marco Ochsner und Michael Sandmeier. Der Verteidiger Ochsner tritt aus beruflichen Gründen einen Schritt kürzer und spielt neu für die 2. Mannschaft des UHC Herisau. Michael Sandmeier beginnt in Luzern ein Studium und stürmt deshalb ab der neuen Saison für Unihockey Luzern, welches ebenfalls in der 1. Liga aber in der Gruppe 1 spielt.


Bild: Silvan Stern in Aktion

Neue Gesichter für die Appenzeller

Mit Thomas Mittelholzer kommt ein routinierter Defensivspezialist zum UHC Herisau, welcher in den vergangenen 12 Jahren 250 Spiele (102 Skorerpunkte) in der NLA für den UHC Waldkirch-St. Gallen absolviert hat. Der ältere Bruder von Center Patrick Mittelholzer wird die Appenzeller allerdings nur bis Weihnachten unterstützen, ehe er anfangs 2022 aus beruflichen Gründen nach Nordamerika ziehen wird. Ebenfalls neu für den UHC Herisau spielen wird Noel Possag. Der 24-jährige Center, welcher schon länger in Herisau wohnt, wurde beim UHC Waldkirch-St. Gallen ausgebildet und spielte die letzte coronbedingt kurze Saison bei Floorball Thurgau in der NLB.

Aus dem eigenen Nachwuchs stossen zudem Manuel Rohner, welcher bereits letzte Saison Spiele in der 1. Mannschaft absolvierte und Timo Zuberbühler zum Fanionteam.

Das erste Meisterschaftsspiel findet am kommenden Samstag um 19:30 Uhr im Sportzentrum Herisau gegen Bülach Floorball statt,

Abgänge:

Silvan Stern (UHC Herisau, 3. Mannschaft, 4. Liga GF)
Marco Ochsner (UHC Herisau, 2. Mannscahft, 3. Liga GF)
Michael Sandmeier (Unihockey Luzern, 1. Liga GF)

Zuzüge:

Thomas Mittelholzer (UHC Waldkirch-St. Gallen, NLA)
Noel Possag (Floorball Thurgau, NLB)
Manuel Rohner (UHC Herisau, Junioren U21C)
Timo Zuberbühler (UHC Herisau, Junioren U21C)

 

Tabellenführer für eine Nacht (Ein Bericht der Appenzeller Zeitung

UHC Herisau schafft als Seltenheit nur ein einziges Heimtor und kassiert die zweite Saisonniederlage.

Bericht: Lukas Pfiffner
Bild: Lukas Pfiffner

Erst war bei Spielern und Zuschauern Geduld gefragt; die wich aber bald der Verzweiflung. Auch mit Umstellungen und der Reduktion auf zwei Blöcke gelang es dem UHC Herisau nicht, das Ergebnis gegen Bülach zu korrigieren und die zweite Saisonniederlage zu verhindern. Das 1:2 stellt in offensiver Hinsicht ein seltenes Ereignis dar. Nur ein einziges Tor zu schiessen ist den Ausserrhodern nämlich in einer Serie von 28 Heimspielen nicht passiert – letztmals im Playoffviertelfinal vom 18. Februar 2018 bei einem 1:5. Der Gegner damals: Bülach.
Am Samstag hatte Herisau trotz viermaligen Rückstands einen 6:5-Sieg nach Verlängerung in Frauenfeld geschafft und die 1.-Liga-Tabellenführung übernommen. Diese mussten sie am Tag darauf an Limmattal abtreten und fielen auf Platz fünf zurück. Je ein Gegentor im ersten und zweiten Drittel (als der abschliessende Bülacher zwischen die Herisauer Verteidiger dringen konnte) trugen einen Rückstand ein, dem die Gastgeber in einer ausgeglichenen Partie hinterherrannten. Torhüter Nüssli heraus, Rüegg hinein: Beim ersten Mal gelang in der 58. Minute endlich der Anschlusstreffer durch Mittelholzer. In vier weiteren Anläufen mit sechs Feldspielern bewirkte Herisau mittlere bis schwere Turbulenzen vor Bülachs Tor, aber nicht mehr.
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Nun wartet der Cupsieger

Der UHC Herisau schlägt auswärts den UHC Rangers Grabs-Werdenberg mit 9:5. Damit verdienen sich die Appenzeller den 1/16-Final gegen den amtierenden Schweizer Cupsieger Zug United.

Das 2. Liga-Team aus Grabs war kein unbeschriebenes Blatt für den UHC Herisau, waren die St. Galler doch für deren frühes Cup-Out in der vergangenen Saison verantwortlich.
Entsprechend kontrolliert gingen die Appenzeller in die Partie, was dazu führte, dass man den Gegner im Spielaufbau noch zu viele Freiräume lies ohne jedoch gefährliche Torchancen zuzulassen. In der Offensive agierte der UHC Herisau noch zu pomadig. Man tat sich schwer, den Ball in den eigenen Reihen schnell zirkulieren zu lassen und dabei die gewohnten Wege zu gehen.
Trotzdem konnte sich das Auswärtsteam erste gefährliche Torchancen kreieren. Eine davon nutzte Hess in der 13. Spielminute zur 1:0-Führung. Diesen Vorsprung mussten die Herisauer aber noch vor der Pause wieder aus der Hand geben. Kobler reagierte nach einem Freistoss am schnellsten und drückte einen Abpraller zum Ausgleich über die Linie.
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Im Notfall wieder zurück (Ein Bericht der Appenzellerzeitung)

Rückkehrer Stefan Meier überragt beim 7:6 gegen die Flames. Herisau bangt allerdings am Schluss.

Bericht: Lukas Pfiffner

In der vergangenen Saison tat sich der UHC Herisau darin hervor, immer wieder einen Rückstand aufzuholen und Partien zu kehren. In der noch jungen 1.-Liga-Meisterschaft 2020/21 lebt das Team mindestens in den Heimspielen einem neuen Trend nach: trotz deutlicher Führung noch zu zittern.
Am Samstag lagen die überzeugenden Ausserrhoder 2:0 vorne, sie reagierten auf den Ausgleich der Flames mit drei Toren innert drei Minuten. Sie besassen mit Stefan Meier, der während neun Saisons für Wasa verteidigt hat und im Sommer aus der NLA zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist, einen herausragenden Stürmer. Elf Minuten vor der Sirene hiess es 6:3, zum fünften Mal hatte Meier seinen Stock im Spiel. Mit der Sicherheit am Ball ging allerdings auch die Führung verloren. Der komplette Zusammenbruch drohte. Die Flames konnten aber die Gewichte nicht total verschieben – und ein eindrücklicher Effort von Niklas Hess trug den Gastgebern den Sieg ein (57.).

Der Trainer sagte: «Grosses Kino»
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