Alle Beiträge von Roman Huber

Spielbericht 14. Meisterschaftsspiel UHC Herisau vs. Rheintal Gators

Dritte Niederlage in Folge für den UHC Herisau

Für das Derby gegen die Rheintal Gators nahmen sich die Männer des UHC Herisau viel vor. Ein Sieg musste her, um sich in der Tabelle in den Top 4 zu halten. Die Gators waren es jedoch, welche den besseren Start ins Spiel erwischten und die herisauer Schläfrigkeit nach 6 Minuten bereits zwei Mal zu bestraft wussten. Wie in den beiden Partien vom letzten Wochenende sahen sich die Appenzeller mit einem Rückstand konfrontiert. Doch wieder gelang eine Reaktion. Patrick Frischknecht nutzte eine Kontersituation mit einem Schuss ins Hohe Eck aus und verkürzte auf 2:1. Noch vor der ersten Drittelpause sprachen die Schiedsrichter eine Zweiminuten Strafe gegen Herisau aus. Tatsächlich war es aber das unterzählige Team, das den Ball im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Noah Keller glich die Partie für den UHC Herisau zum 2:2 aus.
Das Zweite Drittel war geprägt von vielen Strafen, gleich fünfmal schickte das Schiedsrichterduo einen Spieler auf die Strafbank. Insgesamt verlief das Spiel aber äusserst fair. Keines der beiden Teams konnten ihre Überzahl Situationen ausnutzen, was für die starke Defensivarbeit spricht. Darüber hinaus gelang es den Rheintalern nach dem Tor zum 3:2, das 4:2 in Unterzahl zu erzielen. Die erneute zwei Tore Führung war wieder hergestellt. Herisau kam nicht richtig in die Gänge, in der Hinrunde waren sie die produktivste Offensivmannschaft der Liga, heuer beklagen sie Mühe sich klare Torchancen zu erarbeiten. Spielbericht 14. Meisterschaftsspiel UHC Herisau vs. Rheintal Gators weiterlesen

Vom 0:3 über ein 5:3 zum 5:6 (Ein Bericht der Appenzeller Zeitung)

Trotz der besten zehn Saisonminuten: Herisau verliert nach dem 3:4 in Bülach auch gegen Bassersdorf knapp.
Bericht: Lukas Pfiffner

Die 1.-Liga-Spiele des UHC Herisau lassen sich in dieser Saison weiterhin in zwei Gruppen einteilen: Gegen die Teams ab Platz sechs gewinnt er stets deutlich; gegen die Spitzenmannschaften liefert er enge Partien, verliert aber meistens. Wie zuletzt in Bülach (3:4 am Samstag) und zuhause gegen den Leader Bassersdorf Nürensdorf (5:6 nach Verlängerung am Sonntag).
Es fehlte beide Male wenig zum Erfolg. Was? «Die Konstanz», sagte Captain Jonas Wetter. «Leistungsschwankungen werden von den starken Mannschaften eher bestraft.» In Bülach gelang Silas Stucki die frühe Führung, die von den Zürchern bis zur 42. Minute in ein 4:1 verwandelt wurde. Andreas Zwicker schoss das zweite Herisauer Tor (57.) und auch das dritte (39 Sekunden vor der Sirene). Gesamthaft sei der Auftritt am Samstag aber zu wenig gut gewesen, fand Jonas Wetter. «Am Sonntag hatten wir mehr Energie.»
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Ein Sieg zum Ende der Hinrunde

Die Herisauer reisten für ihr letztes Spiel in der Hinrunde in die Innerschweiz, um gegen die Vipers InnerSchwyz drei Punkte zu holen.

Das Spiel startete sehr träge. Die Appenzeller spielten mehrheitlich mit dem Ball, kommen aber erst in der 10. Minute zur ersten grossen Möglichkeit. Diese war gleichbedeutend mit dem ersten Tor der Partie. Possag verwertete ein Zuspiel von Conzett sehr frech von hinter dem Tor. Gut vier Minuten später reagierte Meier blitzschnell und konnte so per Abpraller das zweite Tor für die Gäste markieren.
Der Bann scheint nun definitiv gebrochen zu sein. Fallen nun wie in den letzten zwei Spielen Tor um Tor? Die Antwort lautet nein. Zumindest nicht für Herisau. Die Viper waren es, welche in der 18. Minute per Distanzschuss den Rückstand halbieren konnten. Somit ist Huber das erste Mal geschlagen. Das 1:2 ist gleichbedeutend mit dem Resultat des ersten Drittels.

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Gelungene Reaktion gegen Frauenfeld

Nach zuletzt zwei Niederlagen kehrt der UHC Herisau auf die Siegesstrasse zurück. Gegen die Red Lions aus Frauenfeld resultierte ein klarer 14:5-Auswärtserfolg.

Der Start in das Spiel zeigte, dass die klaren Worte des Trainerstaffs unter der Woche verstanden wurden. Schon in den ersten Einsätzen zeigten sich die Herisauer hellwach und liessen den Ball gut zirkulieren. Entsprechend durfte das Gästeteam nach vier Minuten bereits ein erstes Mal Jubeln. Van Haaften versenkte den Ball auf Zuspiel von S. Stucki souverän im Tor. Die gleichen Akteure waren dann in der 8. Spielminute auch für den zweiten Treffer besorgt – dieses Mal in umgekehrter Reihenfolge. Im Anschluss flachte das Spiel ein wenig ab und Frauenfeld kam besser ins Spiel. Nach gut 12 Minuten wurde das Spielgeschehen von einem lauten Schrei unterbrochen. Van Haaften, welcher bis zu diesem Zeitpunkt einige Chancen kreieren konnte, lag am Boden. Er hatte sich am Fuss verletzt und musste gepflegt werden. Das Spiel war für den Stürmer gelaufen, eine Diagnose ist noch ausstehend.
Die Herisauer fielen in der Folge in eine kleine Schockstarre. Die Thurgauer wussten diese auszunutzen und glichen das Spiel zum 2:2 aus. Herisau zeigte aber noch vor der Pause eine Reaktion. Germann war es, welcher eine Minute vor dem Ende des ersten Drittels das Team aus dem Appenzellerland wieder wachrüttelte und das 2:3 markierte.

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Spielbericht 8. Meisterschaftsspiel UHC Herisau vs. Iron Marmots

Ärgerliche 3:5-Heimniederlage für den UHC Herisau gegen Davos-Klosters

Das fünfte Heimspiel der Saison gegen die Gäste aus Davos startete für den UHC Herisau vielversprechend. Die Appenzeller versuchten von Beginn an, ihr eigenes Spiel aufzuziehen und so Torchancen zu kreieren. Dies gelang vor allem der ersten Linie hervorragend, welche sich in der 7. Minute belohnte und durch Noel Possag das 1:0 erzielen konnte. Davos-Klosters schaute aber keinesfalls nur zu, auch sie konnten sich offensiv Möglichkeiten herausspielen. Es brauchte aber eine Überzahlsituation um den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. Kevin Bebi war es, der nur unweit vor dem Tor zum Abschluss kam und per Volley verwandelte. Das erste Drittel endete dann auch mit diesem Zwischenstand.

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Zu viele Räume angeboten (Bericht der Appenzeller Zeitung)

Erste Heimniederlage des UHC Herisau – 4:10 im Spitzenspiel gegen Pfannenstiel.

Bericht: Lukas Pfiffner

Im Herisauer Tor gab am Sonntag der 23-jährige Alexander Huber anstelle von Urban Nüssli sein 1.-Liga-Debüt. Er war auf diese Saison hin von der zweiten Mannschaft aufgerückt. An der hohen Niederlage trug Huber keine Schuld, er wehrte vor allem im ersten Drittel einige Schüsse ab. Die Gastgeber konnten da durch einen Doppelschlag zum 2:2 von Joel Conzett und Andrin Scherrer innert 21 Sekunden noch Hoffnungen haben. Weitere 43 Sekunden später erzielte Pfannenstiel das dritte Tor – und ab diesem Moment gaben die Gäste die Führung nicht mehr ab.
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Derby-Kunststück der seltenen Art (Bericht der Appenzeller Zeitung)

Herisau gewinnt vor 300 Zuschauern in Appenzell 11:7, obwohl im Schlussdrittel Unglaubliches passiert.

Bericht: Lukas Pfiffner

Und plötzlich stand es nur noch 6:7. «In diesem Moment glaubten wir daran, den Match kehren zu können», blickte Aldo Blaser zurück, der Captain von UH Appenzell und überragende Einzelspieler des ersten appenzellischen 1.-Liga-Derbys. Im letzten Drittel ereignete sich nämlich Unglaubliches: Herisau, das kurz nach Spielhälfte 6:1 und nach 45 Minuten noch scheinbar komfortabel 7:3 geführt hatte, kassierte innert 60 Sekunden drei Tore in eigener Überzahl.

Statt den Match zu entscheiden, brachte die fatale Herisauer Kombination von gedanklichen, positionsmässigen und technischen Aussetzern die kämpferischen und mit starker Moral imponierenden Innerrhoder zurück ins Spiel. Ein Kunststück der seltenen und unwillkommenen Art zeigte da der Gast am Freitagabend. Aber er kam aus dieser Phase, die gleichzeitig Saisontiefpunkt wie Charaktertest war. Herisaus Stürmer David van Haaften formulierte es so: «Wir standen wieder auf und machten das, was wir können.» Herisau durfte sofort wieder Powerplay spielen – und schoss das wichtige achte Tor (48.). Damit war Appenzells Widerstand gebrochen. 

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