Alle Beiträge von Roman Huber

Der UHC Herisau ist im Cup eine Runde weiter

Im 1/64-Final des Schweizer Cups setzen sich die Herisauer mit 7:2 gegen den Ligakontrahenten Jona-Uznach Flames durch.

Die Partie begann mit dem erwarteten Abtasten beider Seiten. Für die beiden Erstligisten war es der erste Ernstkampf der Saison und eine willkommene Abwechslung zum schweisstreibenden Sommertraining. In der neunten Spielminute war es dann aber Noel Possag, welcher das Score in dieser Begegnung eröffnete. Schön von Joel Conzett freigespielt, musste er vor dem Tor nur noch einschieben. Die kommenden vier Minuten verkamen dann zum offenen Schlagabtausch. Nach einem Missverständnis der Herisauer Hintermannschaft gelang den St. Gallern der Ausgleich. Conzett gelang kurze Zeit später und nach einem mustergültigen Zuspiel durch von Allmen die erneute Führung. Und nur eine Minute später gelang den Herisauer die erstmalig 2-Tore-Führung. Marcel Brunner schlenzte den Ball in gewohnter Manier von der Mittellinie ins untere Eck des gegnerischen Gehäuses. Das temporäre Torfestival war aber noch nicht beendet. Den Flames gelang noch in der selben Spielminute mittels Konter der 2:3-Anschlusstreffer.
Im Mitteldrittel schalteten die beiden Teams, gerade was die Tore anging, einen Gang runter. Der UHC Herisau kontrollierte die Partie vermehrt, erspielte sich auch Chancen, ohne dabei jedoch wirklich zwingend zu werden. Die Flames ihrerseits hatten Mühe, in der gut organisierten Herisauer Defensive eine Lücke zu finden. Wenn Sie jedoch einen gefährlichen Abschluss auf das Tor der Appenzeller brachten, war Torhüter Nüssli zur Stelle. Der UHC Herisau ist im Cup eine Runde weiter weiterlesen

Herisau gewinnt prestigeträchtiges Turnier in Sarnen

Die letzten Ausgaben des Turniers hatte man bereits gesanglich dominiert, diesmal gelang es erstmals auch auf dem Feld.
Nach langer Anreise ging zwar das Startspiel gegen den Gastgeber Sarnen mit 2:4 verloren. Je länger der Tag dauerte, desto besser wurde das Visier dank genügend Zielwasser eingestellt. Dank drei Siegen gegen Erzrivale Toggenburg, Malans und ULA wurde die Vorrunde auf dem zweiten Platz abgeschlossen. Beim gemütlichen Teil mit Apéro und Playersdinner zeigten die Appenzeller ihre wahren Stärken und liessen den Louis in gewohnt lautstarker Art kreisen. Die gesanglich hochstehenden Texte wurden elegant von einer Kazookappelle begleitet. Zum Abschluss des erfolgreichen Tages gab es doch noch eine Hiobsbotschaft, das beliebte Pfistern war geschlossen. Man liess sich davon aber nicht aufhalten und fand mit einer Dönerreise und Mexbar passable Alternativen. Nach letzten Transferverhandlung mit dem nächsten Gegner gönnte man sich dich noch kurze Erholung für den zweiten Tag.
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Die Frauen steigen auf!

Bereits vor dem letzten Spiel, zuhause im Sportzi, stand unser Aufstieg in die 2. Liga der Damen Kleinfeld fest. Trotzdem wollten wir beim Auftritt vor heimischem Publikum nochmal alles geben und uns von der besten Seite zeigen.
Als Gegnerinnen standen die Frauen aus Grabs bereit und trotz der frühen Anspielzeit fanden auch zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Halle um uns zu unterstützen.

Das Spiel begann ausgeglichen. So liess auch das erste Tor etwas auf sich warten, doch dann konnte Ronja Zeller alleine aufs Tor ziehen und verwertete die Chance eiskalt zum 1:0.
Kurz darauf mussten wir jedoch, nach einem Stellungsfehler, den Ausgleich hinnehmen. Das bremste uns aber keineswegs und noch vor der Pause erzielte Moni Schlegel mit einem herrlichen Drehschuss den erneuten Führungstreffer. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause.

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Matchbericht UHC Herisau (7. Runde, Herren III, Sporthalle Schwanden, GL)

  1. Spiel: UHC emotion Weinfelden – UHC Herisau III (20.02.2022)

Nach dem zwischenzeitlichen Saisonunterbruch ging es letzten Sonntag in der vierten Liga mit der 7. Spielrunde weiter. Die Herren III des UHC Herisau trafen sich für ihre zwei Spiele im Glarnerland (Schwanden) und wollten da weitermachen, wo sie vor den Weihnachtsferien aufgehört haben.    
Mit emotion Weinfelden war der erste Gegner eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga, doch da die ganze Saison von Unterbrüchen und nicht gewerteten Spielen durchzogen ist, heisst dies lediglich, dass am Schluss neben den tatsächlich erreichten Punkten auch der Punktekoeffizient wichtig ist.    
Die Herisauer kamen gut in dieses erste Spiel, was womöglich auch mit der illustren Runde auf der Bank zu tun hatte, welche an besagtem Sonntag gut besetzt war. Es gelang schnell, das Spielgeschehen sowie den Gegner mehrheitlich zu kontrollieren und sich Chancen zu erarbeiten. So waren es Tobias Hess und Ralph Brassel, welche dem UHC die ersten beiden Tore bescherten. In der Folge wurde der Gegner etwas aufsässiger und kam ebenfalls zu valablen Torschüssen, welche jedoch alle von Keeper Fabian Nater vereitelt wurden. Auch die Versuche, den Herisauern Beleidigungen gegenüber dem Schiedsrichter unterzujubeln, brachten dem Team aus Weinfelden keinen durchdringenden Erfolg. Im Gegenteil, Bruno Kläger schoss die nächsten drei Herisauer Treffer. So konnte auch das zwischenzeitliche Anschlusstor den UHC Herisau nicht mehr gefährden und man buchte weitere zwei Punkte höchstverdient.

  1. Spiel: UHC United Toggenburg Bazenheid II – UHC Herisau III (20.02.2022)

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Saisonende für den UHC Herisau

Der UHC Herisau verliert das entscheidende Spiel gegen den UHC Pfannenstiel-Egg mit 5:8 und scheidet aus den Playoffs aus. Damit ist die Saison 2021/2022 für den UHC Herisau beendet.

Am Schluss waren es Details und rabenschwarze 30 Spielminute im zweiten Spiel, welche über den Ausgang der Best-of-3-Serie zwischen dem UHC Herisau und dem UHC Pfannenstiel-Egg entschieden. Die Details findet man zweifelsohne im Power- und Boxplay-Spiel der beiden Mannschaften, in welchem die favorisierten Zürcher abgeklärt und effizient agierten, während die Herisauer gerade in Überzahl zu harmlos waren.

Am Sonntag startete der UHC Herisau fokussiert und konzentriert ins letzte Spiel gegen den UHC Pfannenstiel-Egg. Die Körpersprache passte bei den UHC Herisau und wie im ersten Spiel erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer ein offenes Spiel auf Augenhöhe, bei welchem nicht ersichtlich war, dass der Zweite und der Siebte der Qualifikation aufeinandertrafen. Das erste Tor des Abends viel bereits in der 3. Spielminute. Nideröst schoss Pfannenstiel-Egg nach einem Freistoss in Führung. Die Antwort der Herisauer liess aber nicht lange auf sich warten. Andreas Zwicker verwertete ein Zuspiel von Marcel Brunner zum Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein kontrolliertes und dennoch intensives Spiel. Die Defensivverbunde der beiden Mannschaften verrichteten solide Arbeit, was dazu führte, dass es auf beiden Seiten wenige Chancen gab.
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Herausgelockt und überrollt (Ein Bericht der Appenzeller Zeitung)

  1. Liga: Der UHC Herisau unterliegt Pfannenstiel 8:12 und verpasst die Entscheidung in der Serie.

Lukas Pfiffner

Irgendwann im zweiten Drittel verzog sich Herisaus Trainer Nico Raschle mit Notizpapier in den Geräteraum des Sportzentrums. «Ich habe mir überlegt, wie wir personell reagieren könnten, wenn nicht bald etwas passiert.» 1:8 lag der UHCH kurz vor der Spielhälfte zurück, das Time-out hatte er schon nach dem sechsten Gegentor bezogen.
Die Ausserrhoder spielten sich am Freitag gegen Pfannenstiel-Egg nicht nur dem Ausgleich in den Playoff-Viertelfinals entgegen, sondern einem Debakel von seltenem Ausmass. Immerhin – es passierte etwas: Herisau wehrte sich, fand endlich auch den Weg ins Tor. Die diskussionslose Niederlage konnte zwar nicht verhindert werden. Und zwölf oder mehr Gegentore hat Herisau letztmals im September 2018 erhalten. Da kam der Gegner aus der NLA, hiess GC und kam im Cupspiel zu einem 17:2. Aber die Gastgeber gewannen gegen Pfannenstiel die zweite Spielhälfte, was der Trainer als positiv herausstrich.

«Dabei wissen wir es»
Die Namen waren vorher und nachher in ähnlichen Szenen andere, die Situation vor dem dritten Gegentor aber typisch: Herisaus Verteidiger Marcel Brunner achtete auf Tim Bartenstein, versuchte ihn nicht aus den Augen zu verlieren, verfolgte ihn in der Zone vor Torhüter Jud, ehe ihm der Zürcher doch entwischte. «Wir haben uns immer wieder aus den Positionen locken lassen. Dabei wissen wir es: Pfannenstiel sucht den Erfolg oft mit Querpässen und schliesst eiskalt ab», meinte Captain Simon Schweizer. Vier Tore erhielt Herisau zwischen der 9. und 18. Minute, vier weitere zwischen der 23. und 28. Minute. Das Spiel verlief ganz anders als die erste, spannendere Begegnung, in der die Ausserrhoder nie in Rückstand gerieten.
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Dem UHC Herisau gelingt das Break

Der UHC Herisau schlägt im ersten Playoff-Viertelfinalspiel den UHC Pfannenstiel-Egg auswärts mit 7:4. Damit bietet sich für die Appenzeller am nächsten Freitag im heimischen Sportzentrum bereits die Chance, die Serie vorzeitig für sich zu entscheiden.

Die Herisauer starteten mit einem Paukenschlag in die Playoff-Serie gegen das favorisierte Pfannenstiel Egg. Nachdem Joel Conzett den Ball hinter dem gegnerischen ausgraben konnte, bediente er den freistehenden Meier, welcher den Ball vor dem Tor volley ins Tor drosch. Die Freude der Appenzeller wurde in der 7. Spielminute noch grösser. Marcel Brunner lancierte Andreas Zwicker, welcher von der Mittellinie aus loszog und den Ball ansatzlos unter die Latte hämmerte.
Mit der Führung im Rücken schien der UHC Herisau das Spiel im Griff zu haben. Dass es aber nicht viel braucht, um die spielstarken Zürcher zurück ins Spiel zu bringen, wurde in der 10. Spielminute augenscheinlich. Eine Unachtsamkeit im Aufbau der Herisauer nutzte Carigiet und versenkte den Ball im hohen Eck. Jener Carigiet war es dann auch, welcher das Spiel fünf Minute später wieder ausgleichen konnte.
Ausgeglichen ging es auch in den Mittelabschnitt. Die Zürcher, welcher die Qualifikation auf dem zweiten Rang beendeten, führten zwar die feinere Klinge und konnten den Druck auf das Herisauer Tor intensivieren, bissen sich an der soliden Defensive aber der Appenzeller die Zähne aus. Die Herisauer ihrerseits reagierte bestmöglich auf das besser werdende Pfannenstiel-Egg und legte in der 34. Minute mit einem Doppelschlag wieder zwei Tore vor.
Zuerst war es Schwarz, der einen schön vorgetragenen Konter veredelte, ehe Hess nur 20 Sekunden später eine schnörkellose Angriffsauslösung zur 4:2-Führung abschloss.
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