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Herisauer Doppelsieg trotz Rückschlägen

Bericht & Foto: Lukas Pfiffner, Appenzeller Zeitung, 5.11.2019

Der UHC Herisau lässt Glatttal und Laupen beim 8:3 resp. 4:3 jeweils im Mitteldrittel fast aufschliessen.

Eine schöne Momentaufnahme nannte Herisaus Trainer Nico Raschle die Tatsache, dass seine Mannschaft nach dem 8:3 bei den Glatttal Falcons vom Freitag auf den Samstag als Tabellenführer übernachtet hatte. Nachdem nun die komplette Doppelrunde gespielt ist, belegen die Ausserrhoder in der 1.-Liga-Gruppe 2 den dritten Platz. Herisau schaffte dank des sonntäglichen 4:3 gegen Laupen am Wochenende das Punktemaximum gegen die beiden Tabellenletzten.

Die rasante Partie am Sonntagabend sah die Gastgeber im ersten Drittel sorgfältig und im zweiten Drittel resolut nach vorne, aber eben auch anfälliger in der Defensive. Nach van Haaften im einzigen Powerplay (20.) trafen Brunner mit einem Drehschuss, Hess mit einer schnellen Reaktion und Captain Wetter eher glückhaft. Innerhalb von 37 Sekunden schafften die Zürcher aber zwei Tore zum 4:3. Womit sie sich wieder in alle Hoffnungen zurückbrachten und auf Seiten der Herisauer erstaunliche Parallelen feststanden. Am Freitag war nämlich im vorgezogenen Spiel der neunten Runde der Gegner mit einer Triplette innert vier Minuten ebenfalls auf ein einziges Tor herangekommen, ehe die Ausserrhoder das Resultat in eine komfortable Höhe schraubten.

Das Herisauer Personal reduziert

Die Leistung sei unter dem Strich am Sonntag besser gewesen, sagte Nico Raschle. «Allerdings sind im Heimspiel jene Bälle nicht ins Tor gefallen, die wir am Freitag noch unterbringen konnten.» Nach der zweiten Pause brachte er am Sonntag nur noch vier Verteidiger und zwei Angriffsreihen; letztere kamen in wechselnder Besetzung auf das Feld. «Wir wollten damit die Intensität hochhalten, Schlag auf Schlag Wirkung erzielen», begründete der Coach. Weil sie einige Grosschancen vergaben, schafften die Gastgeber keine resultatmässige Distanz. Der Torhüter Laupens zeigte einige grossartige Paraden – es musste für ihn bitter sein, dass er Wetters nicht zwingenden Schuss zum 4:1 passieren liess. Es war schliesslich das Game-Winning-Goal.

Der Gast setzte auf Konter

Der Aufsteiger hat so viele Tore erhalten wie kein anderes Team und nun siebenmal in Folge verloren. Zumindest an diesem Wochenende trat Laupen freilich durchaus konkurrenzfähig auf. Einen Tag vor dem 3:4 in Herisau waren es zuhause dem Tabellenführer Bülach auch nur 4:5 nach Verlängerung unterlegen. Laupen spielte einfach, baute auf Tempo und Konter. Es besass im Sportzentrum etwas weniger Chancen und weniger Phasen mit langem Ballbesitz als die Einheimischen. Die Gäste traten aber kämpferisch und geschlossen auf und leisteten ihren Anteil an einem attraktiven Spiel. Herisau setzt die Meisterschaft am Wochenende vom 16./17. November mit den Auswärtsspielen gegen Zürisee und Pfannenstiel Egg fort.

 

UHC Herisau bodigt den Leader

In einem ausgeglichen Spiel schlägt der UHC Herisau in Oberägeri die Zuger Highlands mit 5:3. Damit halten die Appenzeller den Anschluss an die Spitzengruppe.

Das Spiel startete ohne langes Abtasten. Bereits in der dritten Minute musste Torhüter Jud das erste Mal hinter sich greifen. Dies nachdem ein Schuss von der Seite im Slot unhaltbar abgelenkt worden ist. Die Herisauer waren aber um keine Antwort verlegen und glichen die Partie postwendend wieder aus. Stern aus der eigenen Defensiv gekonnt auf Meier, welcher S. Stucki mustergültig mit einem Steilpass lancierte. Dieser umkurvte den Zuger Torhüter und netzte zum Ausgleich ein. Meier und S. Stucki waren dann auch für die erstmalig Führung verantwortlich, dieses mal aber in umgekehrter Konstellation. Wie aber kurz davor der UHC Herisau, liessen auch die Zuger nach dem Gegentreffer den Ausgleich folgen. Das muntere Spiel ging weiter. Stucki erzielte in der 15. Minute mit seinem persönlichen dritten Skorerpunkt das 3:2. Dabei konnte er einen Abpraller, welcher von Stern provoziert wurde, mit einem Backhand-Volley verwerten. Doch auch diese Führung gab man kurze Zeit später wieder aus der Hand. Ein perfekter Auswurf des Torhüters der Zuger Highlands verwertete dessen Stürmer im zweiten Anlauf.

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Verschlafener Start kostet UHC Herisau den Sieg

Am letzten Sonntagabend empfingen die Rheintal Gators Widnau den UHC Herisau zum Ostschweizer Derby. Die ewigen Rivalen schenkten sich nichts. Umstrittene Zweikämpfe, schöne Tore und Spannung, das Spiel bot alles, ausser einem glücklichen Ende für die Herisauer. Diese kamen erst nach 13 Minuten und einem 0:4-Rückstand in der Partie an, was sich, trotz ansprechender Aufholjagd, als zu grosses Handicap herausstellen sollte. Am Ende wollte der erneute Ausgleich nicht mehr gelingen und die Gäste verloren auch das zweite Sonntagsspiel nacheinander mit 5:6.

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UHC Herisau verliert auswärts gegen Bülach Floorball

Der UHC Herisau verliert am vergangenen Sonntag auswärts gegen Aufstiegsaspirant Bülach Floorball mit 1:7. Wie in der Vergangenheit war auch dieses Aufeinandertreffen gegen die Zürcher eine zähe und schwierige Angelegenheit.

Die Herisauer machten von Beginn weg Bekanntschaft mit dem aufsässigen Pressing des Heimteams. Zu Beginn der Partie vermochten sie aber stets eine Lösung zu finden und auch eigene Chancen zu kreieren. Die Appenzeller schafften es aber während der ganzen Partie nie, vor dem gegnerischen Tor die Konsequenz und Durchschlagskraft an den Tag zu legen, um mehr als einmal zu reüssieren. Das einzige Tor im Startdrittel fiel dann auch für die Bülacher, welche einen Konter über drei Stationen gekonnt im Tor unterbrachten.

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Vorbereitung und Kadermutationen UHC Herisau

Die 1. Mannschaft des UHC Herisau befindet sich seit anfangs Mai in den Vorbereitungen für die neue Saison. Für die Spieler bedeutete dies bis Ende Juli den Fokus auf den von Physiscoach Marco Tanner festgelegten Sommertrainingsplan zu legen. Drei Mal in der Woche wurde an Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit gearbeitet und gefeilt.

Wie in jeder Saison fanden auch dieses Jahr die ersten Cuppartien in dieser Zeit statt. Während man in der vergangenen Saison diese zu sommerlichen Temperaturen stattfindenden Spiele für sich entscheiden konnte und sich damit mit dem 1/16-Final gegen NLA-Vertreter GC Unihockey belohnte, war heuer bereits im 1/64-Final Endstation. Das 2. Liga-Team UHC R. Grabs-Werdenberg zerschlug jegliche Herisauer Träume von einer weiteren Partie gegen einen Oberklassigen und entschied die Partie mit 8:6 für sich.

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Der UHC Herisau trifft in den Playoffs auf die Jona-Uznach Flames

Nachdem der UHC Herisau am vergangenen Wochenende die Playoff-Qualifikation ins Trockene bringen konnte, wartet nun in den Viertelfinals der Playoffs der Qualifikationssieger Jona-Uznach Flames. Beide Spiele in der laufenden Saison gingen zu Gunsten der St. Galler (4:8 und 7:8). Mit den Flames bekommt es der UHC Herisau mit der besten Defensive der abgelaufenen Regular Season zu tun, bekamen sie doch als einziges Team weniger als 100 Tore. Ihre bereits zu Beginn der Saison geäusserten Ambitionen auf den Aufstieg untermauerten sie mit dem Gruppensieg auf eindrückliche Art und Weise. Gerade in der Hinrunde war die Mannschaft aus dem Kanton St. Gallen eine Klasse für sich. Der Auftaktniederlage gegen Bülach folgten 10 Siege en suite. In der Rückrunde schalteten die Flames dann einen Gang runter und verloren gar die letzte drei Spiele der Qualifikation. Trotzdem reichte es für den Gruppensieg, welcher sicherlich auch dank den finnischen Verstärkungsspieler zustande kam. Mit Topscorer Henry Mikael Mattson und den Verteidigern Teemu Pulliainen und Keni Rautio haben sich die Flames in den letzten zwei Spielzeiten gekonnt verstärkt. Den Qualifikationssieg nur mit den ausländischen Spielern zu begründen wäre aber falsch. Die St. Galler verfügen über eines der wohl physisch stärksten Teams in der 1. Liga Gruppe 2, haben ihre geschossenen Tore auf vielen Schultern verteilt und verfügen über die bereits erwähnte beste Defensive der Liga. Ein schwieriges aber bei weitem nicht unmögliches Los für den UHC Herisau. Der Unihockeyclub Herisau auf der anderen Seite blickt auf eine Qualifikation mit vielen Höhen und Tiefen zurück.

Mit dem Erreichen der Playoffs wurde aber immerhin das Minimalziel erreicht. Während sich in der Hinrunde Siege und Niederlagen munter abwechselten, war die Rückrunde geprägt von zwei Serien. Nachdem man zuerst vier Spiele hintereinander gewinnen konnte, folgten fünf Niederlagen am Stück. Zuletzt zeigte die Formkurve aber wieder nach oben. Einem harterkämpften 4:2-Erfolg gegen Tabellenschlusslicht United Toggenburg folgte am vergangen Wochenende ein souveräner 6:1-Auswärtssieg gegen Luzern, in welchem die Appenzeller die wohl bis dahin beste Defensivleistung der Saison zeigten. Das abschliessende Qualifikationsspiel gegen ein physisch und technisch gut aufspielendes Unihockey Bassersdorf Nürensdorf ging zwar mit 6:8 verloren, die Leistung stimmte im Hinblick auf die anstehenden Playoffs aber zuversichtlich. Einziger Wehrmutstropfen sind die vielen individuellen Fehler, mit welchen man dem Gegner zu einfach Tore schenkt. Diese gilt es bis zum nächsten Wochenende abzustellen. Gelingt dies, ist mit einer kompakten Defensive und einer kaltschnäuzigen und effizienten Offensive gegen die zu favorisierenden Jona-Uznach Flames ein Sieg in der Best-of-three-Serie auf jeden Fall möglich. Best-of-three-Serie vs. Jona-Uznach Flames

Spiel 1: Samstag 16.02.2019, 17:00 Uhr, Turnhalle Rain Jona

Spiel 2: Sonntag 17.02.2019, 16:00 Uhr, Sportzentrum Herisau

Allfälliges Spiel 3: Sonntag 24.02.2019, 17:00 Uhr, Sporthalle Grünfeld Jona