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Frühe Lethargie gegen wirbliges Trio

(Bericht der Appenzeller Zeitung)
Herisau verliert das erste Viertelfinalspiel 2:6. Die Vipers entwickeln mehr Gefahr und Durchschlagskraft.

Bericht: Lukas Pfiffner

Wenn die Unihockeybande keine Bande wäre, hätte sie geblutet. So wuchtig schlug Herisaus Ersatzspieler Lukas Stucki am Sonntag immer wieder als akustische Unterstützung seinen Stock an die Feldumrandung. Aufgeben gab es für den UHC Herisau während der Partie nicht, schliesslich hatten die Ausserrhoder in der Qualifikation immer wieder Spiele gekehrt.

Und Aufgeben gibt es für Herisau auch nach der Begegnung nicht, obwohl eine Wende diesmal ausblieb und das Ergebnis des ersten Viertelfinalspiels eine Enttäuschung darstellt. «Die Lethargie der Startphase hat uns den Match gekostet. Dabei haben wir uns nach den Erfahrungen mancher Gruppenspiele diesbezüglich viel vorgenommen», meinte Trainer Nico Raschle. «Aber wenn wir am nächsten Samstag von Anfang an so spielen wie diesmal ab dem zweiten Drittel, haben wir die Chance, auswärts zu gewinnen.» Sollte die Begegnung von vorgestern nicht das letzte Heimspiel der Herisauer gewesen sein, müssen sie nun in Schwyz den Ausgleich in der Serie schaffen. Dann käme es am kommenden Sonntag im Sportzentrum zum Entscheidungsspiel. Continue reading

Playoffstart für den UHC Herisau

Der UHC Herisau startet am kommenden Wochenende in die Playoff-Viertelfinals. Gegner in dieser ersten Best-of-3-Serie sind die Vipers InnerSchwyz.

Die 1. Mannschaft des UHC Herisau blickt auf eine erfolgreiche Qualifikation zurück. Mit 45 Punkten belegte man punktegleich mit Qualifikationssieger Bülach Floorball den zweiten Rang. Damit treffen die Appenzeller in den Playoff Viertelfinals auf das siebtplatzierte Vipers InnerSchwyz. Vieles deutet dabei auf eine enge Serie hin.

Begegnungen zwischen dem UHC Herisau und den Vipers InnerSchwyz verkamen in den vergangenen Spielzeiten stets zu engen Angelegenheiten. Das letzte Aufeinandertreffen in welchem der Sieger mehr als zwei Tore Vorsprunge hatte, datiert aus dem Dezember 2015 (Herisau gewann damals mit 9:4).

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Wieder spektakulär gewendet

(Ein Bericht der Appenzeller Zeitung)
Der UHC Herisau beendet die Qualifikation der 1. Liga als Zweiter. Die Vipers sind Playoffgegner.

Lukas Pfiffner

Vier Sekunden vor der Sirene zeigte Herisaus Torhüter Jud eine grossartige Parade und rettete das 5:4 gegen Zürisee. Der Schütze, Luca Maffioletti, spielte jahrelang für GC in der NLA und hat Jahrgang 1981. Der Gast war mit einem kleinen Kader und mit mehreren Spielern deutlich über Dreissig angereist. Zwei Drittel lang besassen die Zürcher am Sonntag spielerische Vorteile und führten verdient mit drei Toren Unterschied. Für den letzten Abschnitt stellte Herisaus Trainer Nico Raschle auf zwei Linien um. In der Folge war Zürisee tempomässig überfordert.

Fabian Jucker, einer der Zürcher Routiniers, ist in Herisau aufgewachsen; einige Verwandte weilten vorgestern am Spiel. Und die kleine Julia widmete ihm sogar ein Plakat: «Hopp Götti!» Jucker war lange eine der auffälligen Figuren der Gäste, positionierte sich wirkungsvoll nahe vor Jud und ärgerte sich darüber, dass die Schiedsrichter seinem Torabschluss (13.) wegen eines nicht offensichtlichen Stockvergehens die Gültigkeit versagten. Es wäre das 0:2 gewesen. 

Spezialisten fürs dritte Drittel

«Das letzte Bisschen hat bei uns zwei Drittel lang gefehlt. Es geht nur über die Zweikämpfe; wir haben uns ein wenig einlullen lassen», meinte Silvan Stern, mit 32 Jahren einer der Erfahrenen auf Seite der Herisauer. Der Gegner habe lange gut gespielt, sei technisch stark gewesen. Aufholjagden sind beim UHC Herisau in dieser Saison sozusagen Programm. «Das gibt uns zwar im Hinblick auf die Playoffs das Gefühl, ein Spiel immer noch kehren zu können. Aber darauf verlassen darf man sich nicht. Das Ziel ist immer, über 60 Minuten präsent zu sein.» In den 17 Partien seit Mitte Oktober hat Herisau nur dreimal das letzte Drittel verloren, was für die Moral und die physische Verfassung spricht. Continue reading

UHC Herisau trotz Niederlage mit Playoff-Qualifikation

Der UHC Herisau verliert auswärts gegen die Vipers InnerSchwyz mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Dieser eine Punkt reicht aber, um sich drei Runden vor Schluss definitiv für die Playoffs zu qualifizieren.

Ein Blick auf die Resultate aus der jüngeren Vergangenheit zwischen Herisau und den Vipers InnerSchwyz liessen erahnen, dass auch die Partie am letzten Samstag zu einer engen Angelegenheit werden sollte. Und so kam es dann auch. Die beiden Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts, wobei das Heimteam aus der Innerschweiz den wacheren Eindruck machte. Zwar erspielten sich auch die Herisauer Chancen, wirklich zwingend und gefährlich waren diese aber nicht. Besser machten es die Vipers, welche in der 13. Spielminute mit 1:0 in Führung gingen. Jurcik verwertete einen Querpass Bachmanns mittel Hockeckschuss.

Das zweite Drittel gestaltete sich mehr nach dem Geschmack der Appenzeller. Der UHC Herisau übernahm das Spieldiktat, während sich das Heimteam vermehrt auf die Defensive und ihre gefährlichen Konter konzentrierte. Frischknecht war es dann, welcher das Score für die Gäste in der 25. Minute eröffnete. Er reagierte nach einem Freistoss Wetters am schnellsten und brachte den Abpraller gekonnt im Tor unter. Der UHC Herisau wollte gleich nachlegen und drückte vehement auf den erstmaligen Führungstreffer. Dieser konnte Matthias Schwarz in der 33. Spielminute bewerkstelligen. Der Verteidiger musste den Ball nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen nur noch über die Linie schieben. Den finalen Pass gab Patrick Frischknecht. Continue reading

UHC Herisau startet mit Sieg ins neue Jahr

Der UHC Herisau schlägt zu Hause in einer wenig berauschenden Partie den direkten Verfolger Zuger Highlands mit 6:4. Damit festigen die Appenzeller ihren Platz in der vorderen Tabellenhälfte.

Die Ausgangslage in der Gruppe 2 war vor der vergangenen Meisterschaftsrunde spannend und eng. Gerade einmal 6 Punkte trennten das zweiplatzierte Unihockey Limmattal vom neuntplatzierten UHC Pfannenstiel Egg. Dieser Tatsache war sich auch der UHC Herisau bewusst und so starteten die Ostschweizer schwungvoll in die Partie gegen die Zuger Highlands. Der Ball zirkulierte gekonnt durch die eigenen Reihen, die erarbeiteten Chancen waren aber noch nicht vom Erfolg gekrönt. Besser machten es die Gäste. D’Oto vollendete ein schönes Zuspiel von Schönenberger zum Führungstreffer.

Die Antwort des Heimteams lies aber nicht lange auf sich warten. Nach einem Befreiungsschlag Schillings konnte Stucki alleine auf das gegnerische Gehäuse losziehen und den Ball souverän im Tor unterbringen. Es kam gar noch besser für das Heimteam. In der elften Spielminute war es van Haaften, welcher die Herisauer mittels Freistosstor mit 2:1 in Führung schoss. Dieses Resultat blieb auch bis zum Ende des ersten Drittel bestehen Continue reading