Schlagwort-Archive: Herren 1

Pfannenstiel Egg – UHC Herisau

Der längere Atem für „Pfanni“

Am vergangenen Freitag wartete mit Pfannenstiel Egg früh in der Saison bereits der nächste Traditionsgegner auf die erste Mannschaft des UHC Herisau. Das Spiel war lange äusserst ausgeglichen und hart umkämpft, am Ende war es das Heimteam das mehr Reserven mobilisieren und die Konzentration länger aufrecht erhalten konnte. Nach einer kurzen, ausgeglichenen Startphase waren es die Gäste aus Herisau die zu mehr und besseren Chancen kamen. Die 0:1 Führung durch einen souverän verwandelten Penalty in der 9. Minute durch Stefan Meier war absolut verdient und schmeichelhaft für die Zürcher. Diese wur-den durch den Gegentreffer aber wachgerüttelt. Nichtsdestotrotz wäre eine höhere Führung für den UHC Herisau durchaus verdient gewesen. So aber kam der Gastgeber durch einen schnell ausgeführten Freistoss zum Ausgleich. Die Partie war nach der Pause ausgeglichen, umkämpft, spannend. Pfan-nenstiel führte die feinere Klinge, es gelang ihnen je länger je besser, die Appenzeller mal in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Drei mal gelang ihnen in den zweiten 20 Minuten die Führung, dreimal hatten die Herisauer die schnelle Antwort bereit. Zweimal Hess und einmal Meier sorgten für die unmittelbaren Ausgleiche. Stefan Meier eröffnete das Score mit seinem dritten Treffer an diesem Abend in der 42. Minute mit dem 4:5. Die Kräfte des UHC schwanden, Pfannenstiel Egg wurde stärker und stärker, drückte auf den Ausgleich und mehr. Aufopferungsvoll kämpfend, fiel die Defensive der Appenzeller in der 52. Minute ein erstes Mal. Drei Minuten später gelang dem Heimteam der vielumjubelte Siegtreffer. Mit einem zusätzliche Feldspieler in den letz-ten Sekunden versuchte man noch einmal alles, musste aber noch das 7:5 hinnehmen.
Pfannenstiel Egg – UHC Herisau 7:5 (1:1, 3:3, 3:1) Kirchwies, Egg b. Zürich. 136 Zuschauer. SR Jung/Manser. Tore: 9. S. Meier 0:1. 18. S. Bier (F. Luchsinger) 1:1. 29. F. Nideröst (F. Hafner) 2:1. 30. N. Hess (M. Schwarz) 2:2. 32. S. Schellenberg (F. Scheu-ner) 3:2. 35. N. Hess (M. Sandmeier) 3:3. 37. F. Nideröst (S. Forrer) 4:3. 37. S. Meier (J. Conzett) 4:4. 42. S. Meier (J. Conzett) 4:5. 52. P. Zumkehr 5:5. 55. S. Forrer (F. Hafner) 6:5. 60. S. Forrer 7:5. Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

Eng, enger, Aufatmen (Ein Bericht der Appenzeller Zeitung)

Wenn aus fünf Toren Vorsprung eines wird: Der UHC Herisau siegt zuhause 9:8 gegen die Rheintal Gators.
Lukas Pfiffner

«Puhh!» Zwar lag der UHC Herisau am Samstag gegen die Rheintal Gators in der zweiten Pause mit vier Treffern vorne, trotzdem musste Goalie Urban Nüssli laut durchatmen, als er das Feld verliess. Er sollte in der Folge noch mehr zu tun bekommen. Und als der Sieg nach turbulenten 60 Minuten feststand, setzte sich Stürmer Silas Stucki auf die Bank – gezeichnet von hartem Kampf und Zufriedenheit.
Auch den dritten Saisonauftritt (inklusive Cup) beendete der UHC Herisau mit minimalem Vorsprung und Erfolg. Angespannte Nerven und spannende Partien dürften Programm bleiben: In der Gruppe 2 der 1. Liga endeten bisher neun von elf Partien mit einem Tor Unterschied.

Ochsners Wucht, Stuckis Tempo
Stucki war mit drei Toren und einem Assist zunächst der auffälligste Spieler. Und Symbolfigur für die Art, wie die Gastgeber die Gators überrannten. «Rheintal stand immer wieder sehr hoch, und wir konnten kontern.» Dies gelang den Ausserrhodern lange vorzüglich. Beispielcharakter hatte die 6. Minute, als sich Ochsner in der eigenen Zone energisch am Ball behauptete, wuchtig vorstiess und Stucki zum 1:1 bediente. Oder die 20. Minute, in der die Einheimischen eben die erste Unterzahlphase überstanden hatten: Stucki schickte den von der Strafbank kommenden Ochsner, der zum 3:1 traf.
Continue reading

Im Cup eine Runde weiter

Der UHC Herisau steht im Cup 1/32-Final. Dies dank einem 5:4-Auswärtserfolg gegen Ligakonkurrent Red Lions Frauenfeld.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart am Samstag, wollte man im Cup gegen die Thurgauer gleich nachlegen. Doch wie auch am Vortag brauchten die Herisauer eine gewisse Angewöhnungszeit bis sie effektiv im Spiel ankamen.

Die Red Lions Frauenfeld wussten im ersten Drittel den Ball besser in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen und erspielten sich dementsprechend auch ein leichtes Chancenplus. Einer dieser Chance wusste Clement in der 13. Spielminute auszunutzen. Dass es bis zur ersten Drittelspause nicht mehr Gegentore für den UHC Herisau gab, war sicherlich ein wenig dem Unvermögen des Heimteams aber auch dem stark aufspielenden Torhüter Nüssli zu verdanken. Dass man gar mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Pause ging, dafür war Neuzuzug Joel Conzett verantwortlich, der einen Ball über die Linie stocherte und damit zum ersten Mal für seine neuen Farben reüssieren konnte.
Continue reading

Drei Punkte zum Saisonauftakt für den UHC Herisau

Die 1. Mannschaft des UHC Herisau entscheidet das erste Saisonspiel für sich. In Goldau schlagen Sie die Vipers InnerSchwyz dank einem starken Comeback mit 4:3.

Dass es sich beim Aufeinandertreffen der letztjährigen Playoffkontrahenten um ein erstes Saisonspiel handelte war kaum zu übersehen. Fehlende Automatismen, Unkonzentriertheiten, wenig Torchancen und viele einfache Ballverluste dominierten die ersten zehn Minuten bei beiden Mannschaften. Sowohl die Appenzeller als auch die Schwyzer taten sich schwer, mit dem Ball etwas Gewinnbringendes zu kreieren. So überraschte es nicht, dass der Führungstreffer der Vipers in der 13. Spielminute durch einen einfachen Ballverlust in den Herisauer Reihen eingeleitet wurde. Die Antwort der Herisauer folgte aber postwendend. Germann verwertete einen durch Silas Stucki erzwungenen Abpraller zum Ausgleich. Nur zwei Zeigerumdrehungen später wiederholte sich ähnliches wie kurz zuvor: Unachtsamkeit Herisau – Querpass Vipers – Tor Vipers. Dieser 1:2-Rückstand war auch gleichbedeutend mit dem Resultat nach einem Drittel.
Continue reading

Kadermutationen UHC Herisau

Die Vorbereitungen für die Saison 2020/2021 laufen beim UHC Herisau auf Hochtouren. Während sich die 1. Mannschaft bereits seit Mai in Kleingruppen im Sommertraining befindet, war Sportchef Bruno Kläger mit der Kaderplanung beschäftigt. Diese ist soweit auch abgeschlossen.

Staff:
Mit Nico Raschle bleibt der Headcoach an Board, welcher die Mannschaft in der letzten Saison erfolgreich bis in den Playoff-Halbfinal gecoacht hat. Ebenfalls weiter darf die Mannschaft auf die Dienste von Physiscoach Marco Tanner und der medizinischen Betreuerin und guten Seele des Teams Céline Tanner zählen. Nicht mehr dabei sind Raschles Assistenten Cornel Rüegg und Roman Huber. Sie können den zeitlichen Aufwand leider nicht mehr aufbringen.
Als Nachfolger der abtretenden Assistenten konnte Raphael Nüesch gewonnen werden. Nüesch ist ein Ur-Herisauer, welcher seine gesamte Spielzeit beim UHC Herisau verbrachte, ehe er 2017 als Spieler zurücktrat. Der frühere langjährige Juniorentrainer kehr nun also wieder als Assistenztrainer der
1. Mannschaft zum Verein zurück.

Zuzüge:
Mit Stefan Meier und Andrin Scherer kehren zwei Herisauer vom UHC Waldkirch-St. Gallen zu ihrem Stammverein zurück. Nachdem Meier sämtliche Juniorenstufen beim UHC Herisau durchlief und bereits eine Saison für das Fanionteam absolvierte, wechselte er 2009 zum UHC Waldkirch-St. Gallen. Dort entwickelte sich der 29-jährige Verteidiger zur unverzichtbaren Stammkraft des NLA-Teams. Scherer wagte den Schritt zu den St. Gallern bereits im U16-Alter. Dort spielte er bis und mit der U21, ehe er nun zum UHC Herisau zurückkehrt. Ebenfalls vom UHC WaSa stösst Verteidiger Joel Conzett zu den Appenzellern. Conzett gehörte seit Juniorenzeiten den St. Gallern an und freut sich nun, beim UHC Herisau Akzente setzen zu können. Diese werden auch von Andreas Zwicker erwartet. Der erfahrene und abschlussstarke Toggenburger stösst vom NLB-Team Red Devil March-Höfe Altendorf zum UHC Herisau. Davor spielte der 29-jährige Stürmer bei United Toggenburg Bazenheid.

Der UHC Herisau erhofft sich mit den getätigten Zuzügen die starke Defensive weiter zu festigen, sowie offensiv gefährlicher zu werden.

l. n. r.: Stefan Meier, Andreas Zwicker, Joel Conzett, Andrin Scherer
Continue reading