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Der UHC Herisau trifft in den Playoffs auf die Jona-Uznach Flames

Nachdem der UHC Herisau am vergangenen Wochenende die Playoff-Qualifikation ins Trockene bringen konnte, wartet nun in den Viertelfinals der Playoffs der Qualifikationssieger Jona-Uznach Flames. Beide Spiele in der laufenden Saison gingen zu Gunsten der St. Galler (4:8 und 7:8). Mit den Flames bekommt es der UHC Herisau mit der besten Defensive der abgelaufenen Regular Season zu tun, bekamen sie doch als einziges Team weniger als 100 Tore. Ihre bereits zu Beginn der Saison geäusserten Ambitionen auf den Aufstieg untermauerten sie mit dem Gruppensieg auf eindrückliche Art und Weise. Gerade in der Hinrunde war die Mannschaft aus dem Kanton St. Gallen eine Klasse für sich. Der Auftaktniederlage gegen Bülach folgten 10 Siege en suite. In der Rückrunde schalteten die Flames dann einen Gang runter und verloren gar die letzte drei Spiele der Qualifikation. Trotzdem reichte es für den Gruppensieg, welcher sicherlich auch dank den finnischen Verstärkungsspieler zustande kam. Mit Topscorer Henry Mikael Mattson und den Verteidigern Teemu Pulliainen und Keni Rautio haben sich die Flames in den letzten zwei Spielzeiten gekonnt verstärkt. Den Qualifikationssieg nur mit den ausländischen Spielern zu begründen wäre aber falsch. Die St. Galler verfügen über eines der wohl physisch stärksten Teams in der 1. Liga Gruppe 2, haben ihre geschossenen Tore auf vielen Schultern verteilt und verfügen über die bereits erwähnte beste Defensive der Liga. Ein schwieriges aber bei weitem nicht unmögliches Los für den UHC Herisau. Der Unihockeyclub Herisau auf der anderen Seite blickt auf eine Qualifikation mit vielen Höhen und Tiefen zurück.

Mit dem Erreichen der Playoffs wurde aber immerhin das Minimalziel erreicht. Während sich in der Hinrunde Siege und Niederlagen munter abwechselten, war die Rückrunde geprägt von zwei Serien. Nachdem man zuerst vier Spiele hintereinander gewinnen konnte, folgten fünf Niederlagen am Stück. Zuletzt zeigte die Formkurve aber wieder nach oben. Einem harterkämpften 4:2-Erfolg gegen Tabellenschlusslicht United Toggenburg folgte am vergangen Wochenende ein souveräner 6:1-Auswärtssieg gegen Luzern, in welchem die Appenzeller die wohl bis dahin beste Defensivleistung der Saison zeigten. Das abschliessende Qualifikationsspiel gegen ein physisch und technisch gut aufspielendes Unihockey Bassersdorf Nürensdorf ging zwar mit 6:8 verloren, die Leistung stimmte im Hinblick auf die anstehenden Playoffs aber zuversichtlich. Einziger Wehrmutstropfen sind die vielen individuellen Fehler, mit welchen man dem Gegner zu einfach Tore schenkt. Diese gilt es bis zum nächsten Wochenende abzustellen. Gelingt dies, ist mit einer kompakten Defensive und einer kaltschnäuzigen und effizienten Offensive gegen die zu favorisierenden Jona-Uznach Flames ein Sieg in der Best-of-three-Serie auf jeden Fall möglich. Best-of-three-Serie vs. Jona-Uznach Flames

Spiel 1: Samstag 16.02.2019, 17:00 Uhr, Turnhalle Rain Jona

Spiel 2: Sonntag 17.02.2019, 16:00 Uhr, Sportzentrum Herisau

Allfälliges Spiel 3: Sonntag 24.02.2019, 17:00 Uhr, Sporthalle Grünfeld Jona

Vollzug mit Verzögerung (Bericht der Appenzeller Zeitung)

Am Samstag steht Herisaus Playoffteilnahme trotz Sieg in Luzern noch nicht fest. Erst am Tag darauf, obwohl es gegen Bassersdorf nur während 22 Sekunden führt.

Eine spezielle Chronologie gab es in der abschliessenden Doppelrunde der 1. Liga. Am Samstag fielen in den sechs Spielen der Gruppe 2 nicht weniger als 70 Tore, aber die Defensive des UHC Herisau hielt in Luzern: Er liess so wenige Treffer zu wie nie in der ganzen Saison und setzte sich beim Fünften 6:1 durch. Es war der erste Auswärtssieg seit dem 1. Dezember. «Gegen hinten war es wohl unsere beste Saisonleistung», meinte Trainer Roman Bischof.

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UHC Herisau dank vierfachem Hess zurück auf Siegesstrasse

Der UHC Herisau gewinnt auswärts gegen United Toggenburg Bazenheid mit 3:7 und kehrt damit auf die Siegesstrasse zurück. Herausragender Spieler auf Seiten der Appenzeller war Niklas Hess, der sich gleich viermal in die Torschützenliste eintragen lassen konnte.

United Toggenburg Bazenheid gegen den UHC Herisau war auch gleichbedeutend mit dem Kellerduell der 9. Meisterschaftsrunde. Der Letzte gegen den Zweitletzten hielt dann auch das, was die Affiche versprach. Die ersten 40 Minuten waren geprägt von Kampf, technischen Fehlern und einem munteren Hin und Her. Das Score eröffnete Niklas Hess in der 5. Minute. Er setzte sich nach einem Zuspiel von Schwarz vor dem gegnerischen Tor durch. Die Antwort der Toggenburger lies aber nicht lange auf sich warten. Resegatti reüssierte nach einem schön vorgetragenen Spielzug des Heimteams und stellte den Spielstand wieder auf Unentschieden. Die erneute Führung durch N. Hess glich das Heimteam nur 3 Zeigerumdrehungen später wieder aus. Es passte aber zum Spiel, dass Herisau die Führung kurz darauf wieder an sich riss. Wetter fing in der Mittelzone einen Ball des Gegners ab und lacierte Meier, der mit seinem ersten Saisontor zum 3:2 einnetzte.

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Tabellenführer zeigt dem UHC Herisau die Grenzen auf

Gegen den Tabellenführer, die Jona-Uznach Flames, wollte der UHC Herisau nach den zwei Spielfreien Wochenenden das zweite Spitzenteam der 1. Liga Gruppe 2 fordern. Leider verpasste man ein positives Resultat, weil man nach 30 Minuten den Betrieb kurzzeitig einstellte und die Flames innerhalb von zwei Minuten auf 5:1 davon ziehen liess.

Der Start in die Partie war von beiden Mannschaften engagiert. Mit der ersten Nennenswerten Chance, eiskalt abgeschlossen von Sandmeier, gingen die Gäste in Führung. In der Folge kontrollierte man das Spiel über weite Strecken. Man überliess dem Heimteam mehrheitlich den Ball, gestand ihnen aber kaum gefährlich Abschlüsse zu. In der 10. Minute fanden die Flames aber doch noch eine Lücke und glichen aus.

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Licht und Schatten

Am vergangenen Wochenende bestritt die erste Mannschaft des UHC Herisau bereits die dritte Doppelrunde in dieser Saison. Wie mehrfach in dieser noch jungen Spielzeit wechselten sich Licht und Schatten im Spiel der Appenzeller rege ab, während man am Samstag gegen einen Gegner auf Augenhöhe vieles Schuldig blieb, begeisterte man am Sonntag gegen die starken Bülacher.

Gegen die Highlands aus Zug kamen die Herisauer nie richtig auf Touren. Nach wenigen gelungenen Aktionen offerierte man dem Heimteam jeweils umgehend exzellente Möglichkeiten, was diese auszunutzen wussten. Mit Müh und Not rettete man sich in die Verlängerung, welche dann dem Spielverlauf entsprechend verloren wurde.

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