Archiv der Kategorie: News

Neue Medical Partnerschaft zwischen dem UHC Herisau und der Berit SportClinic

Die Berit SportClinic ist per sofort Medical Partner des UHC Herisau und somit bei medizinischen Fragen und Problemen die erste Anlaufstelle. Dr. med. Hanspeter Betschart, Chefarzt der Berit SportClinic und Chief Medical Officer Swiss Olympic, steht mit seinem Team dem UHC Herisau aktiv zur Seite und gewährleistet raschen Zugang zu modernster Sportmedizin. Sollte ein operativer Eingriff nötig sein, kann dieser in der Berit Klinik vorgenommen werden. So können die Versorgung und Betreuung aus einer Hand sichergestellt werden. Für den Rehaprozess ist das erfahrene Sportphysiotherapie-Team der Berit SportClinic sehr gerne für die Spielerinnen und Spielern des UHC Herisau da.

Der UHC Herisau und Peder Koch, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates der Berit Klinik Gruppe freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

v.l.n.r.: Dr. med. Hanspeter Betschart, Berit SportClinic; Céline Tanner, Medcoach UHC Herisau; Martin Gonzenbach, Marketing UHC Herisau; Peder Koch, Berit Klinik; Urban Nüssli Sportchef Aktive; Sven Schilling, Berit SportClinic

Aktion «A Lidl Unihockey Support»

Seit 2022 ist Lidl Schweiz stolzer Partner von swiss unihockey. Mit der «A Lidl Unihockey Support»-Aktion kann nun jeder einzelne Unihockeyverein in der Schweiz von dieser Partnerschaft profitieren.

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Die Coupons liegen an allen Heimrunden, im Eingang des Sportzentrum Herisau auf und werden in den Trainings abgegeben.

Du kannst die Coupons auch in deinem Umfeld verteilen und so noch mehr zum Erfolg der Aktion beitragen. Wichtig ist nur, dass die Coupons auch eingelöst werden.

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Saison endet nach 64:52 Minuten: UHC Herisau verliert auch das zweite Viertelfinalspiel

Bericht in der Appenzeller Zeitung von Lukas Pfiffner

Die Erstligisten des UHC Herisau haben das Spiel der Playoff-Viertelfinals gegen Bassersdorf Nürensdorf mit 5:6 nach Verlängerung verloren.

Der Zürcher Thierry Schweizer zieht gegen den Herisauer Stürmer Joel Conzett den Kürzeren; beobachtet von dessen Teamkollegen Timon Schilling.

Der Zürcher Thierry Schweizer zieht gegen den Herisauer Stürmer Joel Conzett den Kürzeren; beobachtet von dessen Teamkollegen Timon Schilling.
Bild: Lukas Pfiffner

Der Rahmen war einer 1.-Liga-Viertelfinalserie würdig – mit Einlaufkindern, Einlagespielen der jüngsten UHC-Mitglieder in den (verlängerten) Pausen, 300 Zuschauerinnen und Zuschauer. Und das Ende war für die Ausserrhoder hart: Nach 4:52 Minuten der Verlängerung gelang Tim Ehrensperger im Sportzentrum das 6:5 für Bassersdorf Nürensdorf. Die Zürcher qualifizierten sich damit für die Halbfinals.

Dabei war die Chance für die Herisauer, die Saison mindestens um einen Tag zu verlängern und in ein Entscheidungsspiel im Kanton Zürich zu kommen, durchaus realistisch, obwohl nebst Silas Stucki und Aurel Schmid mit den verletzten Marcel Brunner und Raphael Von Allmen zwei weitere erfahrene Stammspieler fehlten. Die Herisauer führten dreimal, durch Joel Conzett (2. Minute), Sven Schilling (5.) und Nico Sutter (26.). Sie bewiesen nach drei Gegentoren innert drei Minuten eine starke Moral, eine hohe Agilität sowie ein wirkungsvolles Powerplay und kämpften sich durch Patrick Frischknecht (38., mit fünf gegen vier) und durch Andreas Zwicker (46., mit fünf gegen drei) zum 5:5-Ausgleich.

Immer eng bis sehr eng

«Da hätte das Spiel auf unsere Seite kippen können, wie auch in der Verlängerung», meinte der langjährige Captain Jonas Wetter, der seit bald einem Jahr zusammen mit dem ehemaligen Torhüter Urban Nüssli als Sportchef amtiert. Herisau betrieb eine Woche nach dem 2:4 im ersten Viertelfinal in alle Richtungen eine intensive Laufarbeit. Die Niederlage sei wohl bitter, ergänzte Wetter. «Unsere Mannschaft darf aber in den Spiegel schauen: Die Leistung war besser, der Auftritt konzentrierter als im ersten Spiel. Wir konnten einiges umsetzen, was sich das Team vorgenommen hatte.»

Vor 300 Zuschauerinnen und Zuschauern jubeln die Gäste im Sportzentrum einmal mehr als die Einheimischen.
Vor 300 Zuschauerinnen und Zuschauern jubeln die Gäste im Sportzentrum einmal mehr als die Einheimischen.
Bild: Lukas Pfiffner

Die Augenhöhe von Zürchern und Ausserrhodern lässt sich auch statistisch aufzeigen. Von den sieben Dritteln der Serie (Verlängerung eingeschlossen) ergab nur das allererste eine Zweitoredifferenz zugunsten des Favoriten. Die anderen zeigten ein 0:1, 2:1, 2:2, 2:3, 1:0, 0:1 aus Sicht der Herisauer. Bassersdorf Nürensdorf, das die Qualifikation mit zehn Punkten vor Herisau auf dem dritten Platz abgeschlossen hatte, erwies sich schliesslich um eine Spur durchschlagskräftiger und glücklicher.

Junge einen Schritt weiter

Angesichts der personellen Situation könne man sicher feststellen, dass sich Herisau am Samstagnachmittag sehr gut gehalten habe, ergänzte Wetter. Das Ziel, erstmals seit dem Frühling 2020 wieder die Viertelfinals zu überstehen, wurde allerdings verpasst. Damals war Bassersdorf Nürensdorf im Halbfinal Endstation (wobei die Meisterschaft anschliessend wegen der Coronapandemie abgebrochen wurde). «Anfangs Saison verzeichneten wir die eine oder andere ärgerliche Niederlage. Aber wir platzierten uns schliesslich etwa dort, wo wir realistischerweise zu erwarten waren», blickt Jonas Wetter zurück. Man sei bewusst mit einem etwas schmaleren Kader in die Meisterschaft gestiegen. «Und wie es manchmal kommt, ist man dann von mehreren Verletzungen betroffen. Aber die Jungen haben ihre Sache gut gemacht, sind einen Schritt vorwärts gekommen.» Auch in der wichtigen Endphase der Saison kamen im Team von Headcoach Christian Preisig mehrere Spieler aus dem Förderkader mit Jahrgang 2003 und 2004 zum Einsatz.

Der Captain tritt zurück

Für die sportliche Leitung läuft die intensive Planung der kommenden Saison. «Was das Kader für 2024/25 betrifft, lässt sich noch nicht viel sagen.» Eine Personalie ist gemäss Jonas Wetter aber klar: Der 32-jährige Captain Stefan Meier, der 2020 vom NLA-Club Waldkirch-St.Gallen zu seinem Stammverein Herisau zurückgekehrt ist, beendet die Karriere. «Alles ausser Goalie»: So beschreibt Meier seine Position auf der Website des Vereins. Tatsächlich stellte er seinen enormen Wert auch in der nun zu Ende gegangenen 1.-Liga-Meisterschaft sowohl im Angriff als auch in der Abwehr immer wieder unter Beweis – als Experte auch für die speziellen Momente in Unter- und Überzahl, als Antreiber und Aufmunterer, Skorer, Blocker und Erklärer.

Spielbericht 1. Playoff-Viertelfinal Spiel vs. UBN

Offensiv zu ungefährlich. Der UHC Herisau verliert das erste Playoff-Viertelfinalspiel in Nürensdorf mit 2:4.

Am Samstagabend traten die Männer des UHC Herisau auswärts bei Unihockey Bassersdorf Nürensdorf zum ersten Playoff-Viertelfinalspiel an. Das Team rund um Coach Preisig nahm sich viel vor für diese Partie, wollte man doch mit einem Sieg in die Serie starten, um dem Saisonziel «Halbfinale» einen Schritt näher zu kommen.

Der Beginn der Partie gestaltete sich ausgeglichen, beide Mannschaften taten gut daran unnötige Ball Verluste zu vermeiden und defensiv organisiert aufzutreten, ganz nach dem Motto «defense first». Dies gelang vorerst beiden Teams, doch UBN schaffte es nach und nach, vor allem mit ihrer ersten Linie, das Herisauer Aufbauspiel durch aufsässiges Pressing zu stören und dadurch Fehler zu provozieren. Ein solcher Fehler war es dann auch, der Bassersdorf den Weg zum ersten Torerfolg ebnete. Topskorer Bertschi assistierte Flügelpartner Blumer, der zum 1:0 fürs Heimteam einnetzte. Der UHC Herisau seinerseits erarbeitete sich im Startdrittel auch einige Chancen, waren aber im Abschluss noch zu wenig zwingend. Kurz vor Drittelspause waren es nochmals die Zürcher, die im Ballbesitz versuchten eine Lücke in der Herisauer Defensive zu finden. Da es mit einem gepflegten Pass- oder Laufspiel nicht klappen wollte, versuchte sie es mit einem hohen Ball vor das Herisauer Tor. Was erst noch ungefährlich aussah, wurde durch Rupp zum 2:0 Pausenstand ausgenutzt. Mit etwas Glück bezwang er Torhüter Wagner per Schuss aus der Luft.

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Niederlage bei letztem Härtetest vor den Playoffs

Beim 22. und somit letzten Spiel der Qualifikation musste sich das Fanionteam des UHC Herisau auswärts beim Leader Bülach geschlagen geben und verlor mit 8:6. Am kommenden Wochenende folgt bereits das erste Playoffspiel gegen Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf (UBN).

Schon vor Anpfiff des abschliessenden Qualifikationsspiels waren die Playoff-Teams der 1. Liga Gruppe 2 für die laufende Saison gesetzt. Trotzdem lag den Gästen aus Herisau vieles daran, den Qualifikationssieger zu fordern, um Punkte zu gewinnen. Ein Sieg wäre gleichbedeutend mit dem 5. Rang vor den Red Devils Altendorf gewesen, bei einer Niederlage entschied die Parallelpartie der Devils gegen UBN.

Der Start verlief für Herisau nach Mass: Bereits in der ersten Spielminute schloss Conzett einen Konterangriff mittels Direktschusses zum 0:1 ab. Zwei Minuten später ergatterte Bülach einen Abpraller vor dem Herisauer Tor, welchen Bülach-Captain Meier zum Ausgleich einnetzte. Das Heimteam, welches in 21 Partien nur gerade zwei Niederlagen zuliess, wurde stärker. Dreimal scheiterten sie am Pfosten und auch eine Überzahl-Situation wurde nicht ausgenutzt. Der Herisauer Defensive gelang es jedoch nicht den zweiten und dritten Treffer von Bülach zu verhindern. Die beiden Gegentore liess man nicht auf sich sitzen. Gegen vorne versuchte Herisau weiterhin unkompliziert und direkt den Weg zum Tor zu suchen. S. Meier verkürzte in der 11. Minute für Herisau. Der Ausgleich zum 3:3 Pausenstand gelang Aurel Schmid sehenswert via Volleyschuss ins hohe Eck.

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«Schwammig» zum «Pflichtsieg»

Bericht in der Appenzeller Zeitung vom 29.1.2024

Unihockey 1. Liga: Herisau gewinnt zum vierten Mal in Serie – 4:3 gegen den Letztplatzierten Glattal.

Lukas Pfiffner

9:5 gegen March-Höfe, 5:3 in Appenzell, 4:3 nach Verlängerung in Widnau, nun ein 4:3 nach 60 Minuten gegen die Glattal Falcons: Der Januar bleibt für den UHC Herisau fast makellos, was die Resultate betrifft. Allerdings war am Samstag die Leistung im Sportzentrum eher als mittelmässig zu bezeichnen.

Beim vierten Sieg in Folge verzeichneten die Gastgeber die beste Phase kurz vor der ersten Pause, als Joel Conzett und ­Patrick Frischknecht die 2:0-Führung bewirkten. Mit Stürmer Finn Meier gab im zweitletzten Spiel der Qualifikation ein Junior aus dem Förderkader des UHCH sein Debüt in der 1. Liga. Nur zeitweise war Herisau gegen den Tabellenletzten der Gruppe 2 mit Schwung und der nötigen Konsequenz in den Zweikämpfen sowie spielerischen Vorteilen unterwegs.

«Das Beste des Abends»
Schwierige Momente brachte zum Beispiel das zweite Drittel, in dem die Gäste das 2:1 und das 2:2 erzielten. Dazwischen scheiterte Herisaus Nico Sutter mit einem Penalty am Torhüter (28.). Sascha Wohlgensinger und Andreas Zwicker brachten die Einheimischen im dritten Abschnitt wieder mit zwei Toren in Vorsprung. Kurz nachdem die Herisauer ihre einzige Powerplaymöglichkeit ohne Erfolg beendet hatten, gelang Glattal der Anschlusstreffer: So wurde die Schlussphase einer Partie, die kaum in der Sammlung der Saisonhöhepunkte Einzug erhalten wird, wenigstens noch spannend. Auch mit einem zusätzlichen Feldspieler für ihren Torhüter schafften die Zürcher den Ausgleich nicht mehr. «Der Sieg ist denn auch das Beste am Abend», meinte der Herisauer Trainer Christian Preisig, der den Auftritt seines Teams als «schwammig» bezeichnete. Das heisst: nicht gerade inspiriert und nicht zielgerichtet. Die Leistung sei nicht das gewesen, was man sich vorgenommen habe, ergänzte Assistenzcoach Christian Schoch. Und er nahm den viel zitierten Begriff des «Pflichtsiegs» in den Mund.

Nicht gegen die Erstplatzierten
Schon eine Woche zuvor hatte sich der UHC Herisau mit den Derbysiegen gegen Appenzell und Rheintal die siebte Playoff-Qualifikation in Folge gesichert. Nun war es um die Konzentration und Durchschlagskraft nicht mehr ums Beste bestellt und eine Art Spannungsabfall die Folge. Dies nützten die Zürcher fast zu einer Überraschung. Glattal hat in den ersten zehn Meisterschaftspartien einen einzigen Punkt geholt, in der zweiten Saisonhälfte aber immerhin viermal gewonnen und bei den souveränen Tabellenersten Bülach und Pfannenstiel nur knapp verloren. Nach wie vor liegt der letztjährige Playoff-Halbfinalist aber auf dem letzten Platz.

Weil Herisau nicht mehr auf die Ränge sieben und acht zurückfallen kann, steht fest, dass die Ausserrhoder in der ersten Playoff-Runde nicht gegen Bülach und Pfannenstiel spielen werden. «Die sind schon von einem anderen Kaliber», stellte Preisig fest. Am kommenden Sonntag tritt Herisau zum Abschluss des Grunddurchgangs bei Bülach an. «Eine bessere Vorbereitung auf die Play- offs kannst du ja nicht haben», blickt der Trainer voraus. Die Viertelfinalserien beginnen am 10./11. Februar.